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Stand: 31.05.2023
Mitglied des Vorstandes
Allianz Versicherungs-AG
Es ist für den zukünftigen Unternehmenserfolg unabdingbar, die diversen Potentiale und Talente der gesamten Bevölkerung zu nutzen. Ich glaube an den unbedingten Mehrwert, der durch die Vielfalt in Teams entsteht - ein ausreichend hoher Frauenanteil ist davon nur ein, wenn auch sehr wesentlicher, Aspekt.
Ich engagiere mich für das Thema „Frauen in Führung“ seit vielen Jahren innerhalb unseres Unternehmens und habe viele positive und konstruktive Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Initiativen und Programmen machen dürfen, u.a. erfülle ich in diesem Rahmen diverse Rollen: Initiatorin, Mentorin und Teilnehmerin. Meine Erfahrungen möchte ich gerne weitergeben und in den Austausch mit anderen weiblichen Führungskräften und Unternehmen treten, um voneinander zu lernen und innovative Ideen zum Thema „Frauen in Führung“ zu diskutieren.
Ich erwarte spannende Gespräche und neue Impulse, wie es uns weiter gelingt, noch mehr Frauen erfolgreich für Führungsaufgaben zu begeistern und in verantwortungsvolle Managementpositionen zu entwickeln.
Jungen Frauen die unterschiedlichen Möglichkeiten und Wege aufzuzeigen, wie es die heutigen Managerinnen geschafft haben, in den Unternehmen bis an die Spitze zu kommen. Für mich persönlich heißt es, selbst Rede und Antwort in Frage- und Diskussionsrunden zu stehen und offen und ehrlich zu erzählen, welche Erfahrungen ich gemacht habe.
Leistung bringen, Erfolg erzielen – und dafür sorgen, dass die Chefs und Chefinnen auch wissen, wer für den Erfolg gesorgt hat! – „Tue Gutes und rede darüber.“ –
Vorsitzender der Vorstände
Barmenia Versicherungen
Frauen geben andere Impulse als Männer, davon können Unternehmen nur profitieren. Die Stärken, die Frauen ins Unternehmen bringen, ermöglichen eine insgesamt qualitativ breitere Ausgangsbasis für Entscheidungen. In Zusammenarbeit mit dem gesamten Team können so noch kreativere und verbesserte Ergebnisse erzielt werden.
Der Branchenbeirat dient als Forum, um die Themen „Frauen in Führung” und „Frauen im Vertrieb” zu diskutieren und stärker ins Bewusstsein der Unternehmen und deren Verantwortlichen zu rücken. Ich möchte Frauen Mut machen, ihre Qualifikationen und Qualitäten in Führungsaufgaben zu zeigen. Die best-practice Ansätze, die hier diskutiert werden fördern den Austausch und bringen das Thema voran. Denn nur die optimale Mischung unterschiedlicher Perspektiven und Blickwinkel bilden die Grundlage für den Erfolg eines Unternehmens.
Ein regelmäßiger Austausch untereinander und ein branchenübergreifendes Netzwerk, wie der Branchenbeirat des AGV. Erfolgreiche Frauen sollten als Vorbilder auftreten, um Aspirantinnen im Vorfeld mögliche Vorbehalte oder Unsicherheiten zu nehmen.
Außerdem sollten bereits im Auswahlprozess oder in der Vorbereitung auf eine Führungsposition Frauen, ebenso wie Männer, im Prozess ausreichend sichtbar gemacht werden, um eine ausgeglichene Ausgangsbasis zu schaffen.
Zögern und zweifeln Sie nicht, sondern haben Sie Vertrauen in Ihre Fähigkeiten und nutzen Sie Karrierechancen bewusst.
Mitglied der Vorstände
Stuttgarter Versicherungen
Im Vertrieb ist es für Frauen besonders schwierig, sich durchzusetzen und Führungspositionen zu besetzen. Dies zu verändern ist meine Motivation, verbunden mit der Hoffnung, dass wir hierfür im Beirat geeignete Lösungsansätze finden können.
Die bessere Vereinbarkeit für Familie und Beruf zu ermöglichen.
Gelassenheit und sich immer auf die gerade aktuelle Aufgabe zu konzentrieren und diese bestmöglich zu erledigen.
Frauen bringen aufgrund ihrer Stärken andere Perspektiven in die Unternehmen. Dadurch wird die Basis für Entscheidungen breiter und die Qualität höher. Hinzu kommen die großen Herausforderungen in Bezug auf die Gewinnung von geeigneten Führungspersönlichkeiten aufgrund der demographischen Entwicklung. Hier kann die verstärkte Gewinnung von Frauen für Führungspositionen, insbesondere auch im Vertrieb, eine Lösung darstellen.
Mitglied des Vorstandes
AUXILIA Rechtsschutz-Versicherungs-AG
Frauen, die bereits Führungsverantwortung haben, können andere Frauen in ihrer Führungsmotivation stärken. Durch mein Engagement im Branchenbeirat „Frauen in Führung“ möchte ich genau das erreichen.
Für Frauen, die eine Führungskarriere durchlaufen wollen, ist es förderlich, wenn ihnen schon früh entsprechend Mut gemacht wird. Daher können Frauen, die bereits Führungsverantwortung haben, andere Frauen in ihrer Führungsmotivation stärken. Durch mein Engagement im Branchenbeirat „Frauen in Führung“ möchte ich genau das erreichen.
Durch meine Mitgliedschaft im Branchenbeirat „Frauen in Führung“ erhoffe ich mir ebenfalls den Aufbau eines Netzwerkes und einen gegenseitigen Austausch unter weiblichen Führungskräften.
Der größte Motivator auf dem Weg zur Führungsposition und ganz entscheidend für das tatsächliche Erreichen ist man selbst. Die Gründe, warum Frauen seltener im Top-Management zu sehen sind, liegen zum Teil an den Frauen selbst. Es liegt an der zurückhaltenden Persönlichkeit, die Frauen oft aufweisen. Auch wenn es um Beförderungen geht, haben Frauen viel Geduld. Sie äußern ihre Wünsche und Ziele nicht, weil sie die Bestätigung von außen erhalten möchten, dass sie der Führungsaufgabe gewachsen sind. Dies funktioniert aber nur in den wenigsten Fällen. Denn zuerst müssen Frauen nach außen kommunizieren, dass sie sich das selbst zutrauen und auch möchten. Dann trauen es einem auch die anderen zu.
Selbstvertrauen und Eigeninitiative. Frauen müssen ihre Karriereambitionen signalisieren und ihre Leistungen angemessen darstellen.
Mitglied der Vorstände
Debeka Versicherungen
Nach meiner Erfahrung ist es besonders wichtig, motivierte und talentierte Frauen aktiv anzusprechen und zu ermutigen, an ihre Fähigkeiten zu glauben. Hier hilft ein Netzwerk wie der Branchenbeirat, um mit positiven Beispielen voranzugehen und mögliche Unsicherheiten zu nehmen.
Frauen sind gerade im beruflichen Kontext oftmals sehr zurückhaltend. Mit meinem Engagement im Branchenbeirat möchte ich ein Vorbild für andere Frauen sein und sie dazu ermutigen, häufiger für sich und ihre Leistungen einzustehen und (Führungs-) Verantwortung zu übernehmen – gerade auch in der Versicherungsbranche.
Durch das starke Netzwerk und den gegenseitigen Austausch erwarte ich mir zudem weitere Anstöße für unser Unternehmen.
Die Thematik ist äußerst vielschichtig und es erfordert unterschiedliche Maßnahmen, um ein nachhaltiges Umdenken innerhalb der Gesellschaft zu erzielen. Nach meiner Erfahrung ist es besonders wichtig, motivierte und talentierte Frauen aktiv anzusprechen und zu ermutigen, an ihre Fähigkeiten zu glauben. Hier hilft ein Netzwerk wie der Branchenbeirat, um mit positiven Beispielen voranzugehen und mögliche Unsicherheiten zu nehmen. Auch eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf für beide Elternteile kann dazu beitragen.
Ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis über alle Hierarchieebenen hinweg sorgt für mehr Diversität und trägt dazu bei, mit unterschiedlichen Sichtweisen auf alte Strukturen zu blicken und neue Lösungsansätze für bestehende Herausforderungen zu entwickeln. Die hierdurch gewonnene Vielfalt der Perspektiven unterstützt die Reaktion auf veränderte Situationen sowie die Vermeidung strategischer Fehler.
Im Vertrieb kann ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Frauen und Männern außerdem dazu beitragen, neue Kundengruppen anzusprechen und hierdurch die Gesamtleistung des Unternehmens zu verbessern.
Leiterin Konzernpersonal
Wüstenrot & Württembergische AG
Als Frau in einer verantwortungsvollen Führungsposition ist es eine meiner Herzensangelegenheiten Frauen dabei zu begleiten Ihre Potentiale früh sichtbar zu machen.
Unsere Branche und Gesellschaft braucht deutlich mehr Rollenvorbilder. Noch immer sind Frauen unterrepräsentiert in den Führungsetagen deutscher Unternehmen. Als Frau in einer verantwortungsvollen Führungsposition ist es eine meiner Herzensangelegenheiten Frauen dabei zu begleiten Ihre Potentiale früh sichtbar zu machen. Der Branchenbeirat bietet eine ideale Plattform zum Best Practice Austausch und Netzwerken.
Vereinbarkeit von Familie & Beruf und eine inklusive, diverse Unternehmenskultur ist die wichtigste Voraussetzung. Alle gesellschaftlichen Akteure müssen dazu beitragen, dass Frauen sich stärker im Berufsleben einbringen können. Es fehlt häufig die Transparenz und das Wissen um die Vielfalt der Entwicklungsmöglichkeiten für Frauen.
Selbstbewusstsein und Mut zu haben, sich nicht nur bei einem 100%-igen Jobfit zu bewerben. Und ambitionierte Frauen sollten überholte Rollenbilder hinterfragen und den Job wirklich wollen. Erst wenn wir nicht mehr über Chancengleichheit reden haben wir es geschafft.
Je diverser, desto erfolgreicher. Unternehmen mit hoher Gender-Diversität haben eine signifikant höhere Wahrscheinlichkeit überdurchschnittlich profitabel zu sein. Gemischte Führunsgteams sind gerade in Krisen entscheidend. In Zeiten des extremen Wandels finden diverse Teams oft schneller umfassendere und innovativere Antworten. Die Vielfalt im Denken und Handeln führt zu besseren Ergebnissen und steigert den Unternehmenswert.
Head of Global Human Resources
Hannover Rück SE
In unserer Branche müssen wir die Sichtbarkeit von Frauen auf allen Bühnen erhöhen und Frauen, die Wandel vorantreiben wollen unterstützen und vernetzen. Hierfür bietet der Branchenbeirat eine ideale Plattform.
Wie Untersuchungen großer Wirtschaftsberatungen bestätigen, wirkt sich ein höherer Frauenanteil in der Führungsetage nicht nur gut für das Wachstum und den geschäftlichen Erfolg des Unternehmens aus. Frauen bereichern mit ihren Fähigkeiten, ihrer spezifischen Sichtweise und ihrem persönlichen Stil auch die Kultur und Arbeit im Unternehmen. In unserer Branche müssen wir die Sichtbarkeit von Frauen auf allen Bühnen erhöhen und Frauen, die Wandel vorantreiben wollen unterstützen und vernetzen. Hierfür bietet der Branchenbeirat eine ideale Plattform.
Die Branche muss für viel mehr Vielfalt werben. Der Vertrieb ist eine ganz menschlich geprägte Tätigkeit, die von Kommunikation lebt – und da haben wir als Frauen besondere Stärken.
Frauen sollten sich ihre eigenen Stärken viel mehr bewusst machen, statt (viel zu) selbstkritisch mit sich umzugehen. Anstatt viel zu schnell erfüllte Aufgaben als selbstverständlich zu erachten, darf man herausragende Arbeit auch als solche gerne nach außen kommunizieren. Leider führt diese Bescheidenheit nämlich oft auch dazu, dass Frauen insgesamt weniger sichtbar sind als männliche Kollegen. Und ganz wichtig: netzwerken – sowohl intern im Unternehmen, als auch extern.
Frauen denken anders als Männer und sind bekannt dafür, das Geschehen aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Soziales Verhalten, faire Entscheidungen und gute Kommunikation – Softskills – stehen bei den meisten Frauen im Vordergrund. Ein solcher Führungsstil bringt nachhaltig Erfolg, was mittlerweile durch zahlreiche Studien belegt ist. Frauen versuchen verschiedene Perspektiven einzunehmen und suchen nach einem fairen Kompromiss für alle Beteiligten. Diese kooperative Arbeitsweise führt auf lange Sicht zu besseren Lösungen, da die Stakeholder frühzeitig mit einbezogen werden.
Chief Transformation Officer
Gothaer Finanzholding AG
Wir brauchen Vorbilder, die zeigen, dass die Unternehmen wirklich verstanden haben, das sie sich ändern müssen, nicht die Frauen.
Mehr Frauen in relevanten Positionen besetzen – von der Projektleitung bis zum Vorstandsteam. Wir brauchen Vorbilder, die zeigen, dass die Unternehmen wirklich verstanden haben, das sie sich ändern müssen, nicht die Frauen.
Sich aktiv Unterstützung und Netzwerke suchen, ambitionierte Themen übernehmen und an der eigenen Sichtbarkeit arbeiten.
Vielfalt auf der Geschlechterebene und bei anderen Diversity-Dimensionen bringen kreativere Ideen, bessere Lösungsansätze und machen auch einfach mehr Spaß. Ein hoher Anteil von Frauen auf Führungsebene erhöht die Attraktivität für weitere weibliche Talente und macht Unternehmen nachweislich wirtschaftlich erfolgreicher.
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied
Berufsbildungswerk der Deutschen Versicherungswirtschaft (BWV) e.V.
Ich engagiere mich im Beirat, weil ich mit dem BWV und der DVA als Bildungsorganisationen der Branche einen Beitrag zu den Zielen des Projekts "Frauen in Führung" leisten möchte. Der Beirat sollte dafür sorgen, dass das Thema nicht von den Tagesordnungen verschwindet.
Das direkte Ansprechen geeigneter Frauen durch die Führungskräfte und die richtige Einordnung „zögerlicher“ Signale seitens der Frauen durch die Führungskräfte.
Das frühe Gespräch mit jungen Frauen mit Potenzial.
Gehen Sie Ihrer Leidenschaft nach!
Aufbrechen bewährter aber ggf. nicht mehr zeitgemäßer Denkmuster, Verhaltensmuster, Problemlösungsmechanismen und damit mehr Innovationspotential. Bessere Entscheidungen durch besseres Zuhören, Analysieren, Einbeziehen und Planen von (Entscheidungs-) Prozessen. Abbilden eines gewichtigen Kundensegments in der Entscheiderebene und im Vertrieb. Steigerung der Attraktivität der Branche als Arbeitgeber. Verbesserung des Image im Vertrieb.
Leiterin Alterssicherungspolitik
Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV)
Der Anteil von Frauen in Führungspositionen ist über die letzten Jahre weiter gewachsen. Trotzdem bleibt eine deutliche Lücke zwischen Wünschen, Notwendigkeiten und Wirklichkeit. Der Branchenbeirat will hier Brücken bauen und mit guten Praxisbeispielen und Initiativen vorangehen. Das ist aller Engagement wert.
Frauen sind heute so gut ausgebildet wie nie zuvor und beruflich erfolgreich. Auch Führung wird weiblicher: Der Anteil von Frauen in Führungspositionen ist über die letzten Jahre weiter gewachsen. Und trotzdem bleibt eine deutliche Lücke zwischen Wünschen, Notwendigkeiten und Wirklichkeit. Diese zu schließen, bleibt eine gemeinschaftliche Aufgabe von Politik, Wirtschaft und gesellschaftlichen Gruppen – aber auch eine Verantwortung der Frauen selbst. Der Branchenbeirat der Versicherungswirtschaft will hier Brücken bauen und mit guten Praxisbeispielen und Initiativen vorangehen. Das ist aller Engagement wert.
Traditionelle Rollenbilder verlieren zwar an Bedeutung, prägen aber Berufswahlverhalten und Karriereperspektiven von Frauen immer noch stärker, als oft angenommen. Wer mehr Frauen für berufliches Engagement und Führungsaufgaben gewinnen will, muss früh Begeisterung für diese Themen wecken und gelegentlich beim Durchhalten bestärken. Und selbstverständlich spielt die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie eine Schlüsselrolle. Dazu bedarf es mehr bedarfsgerechter Betreuungsangebote sowie einer bewussteren Personalpolitik und Führungskultur. Vor allem die Möglichkeit, Arbeit flexibler organisieren zu können, und Unterstützung durch Vorgesetzte zu bekommen, sind wichtige Maßnahmen – für Frauen wie für Männer.
Die Anforderungen an Männer und Frauen für gute Führung unterscheiden sich nicht. Führen braucht eine ordentliche Portion an Durchsetzungsstärke, an Bereitschaft, Risiken zu tragen und Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen schnell und entschlossen zu fällen und Veränderung zu gestalten. Was viele Frauen nach meiner Erfahrung aber besonders auszeichnet, ist ganzheitlich zu denken und Aufgaben kreativ zu lösen – einfach dran bleiben und die Dinge zum Klappen bringen. Dass Frauen dabei oft menschenorientiert führen, qualifiziert sicher zusätzlich für Führungspositionen.
Vorständin für Produkt, Betrieb und IT
ÖRAG Rechtsschutz Versicherung AG
Erfolg entsteht oft, wenn man Chancen ergreift, an sich glaubt und ins Handeln kommt – auch wenn nicht alles von Beginn an bis ins kleinste Detail geplant ist.
Vorbild sein – Führungskräfte sollten als Vorbilder agieren und sollten das verkörpern, was sie von anderen erwarten.
Offene Türen, direkte Kommunikation und hierarchieübergreifendes Denken fördern eine offene Unternehmenskultur und stärken den Teamgedanken.
Positiv denken und einfach mal machen!
Erfolg entsteht oft, wenn man Chancen ergreift, an sich glaubt und ins Handeln kommt – auch wenn nicht alles von Beginn an bis ins kleinste Detail geplant ist. Mut, Offenheit für Neues, die Bereitschaft Fehlern Raum zu geben und gleichermaßen aus ihnen zu lernen, bringen einen langfristig weiter als übertriebener Perfektionismus und zögerliches Handeln. Also: Machen, reflektieren, wachsen!
Mitglied des Vorstandes
Provinzial Versicherung AG
Mit meinem Engagement im Branchenbeirat möchte ich anderen Frauen Mut machen, sich beruflich etwas zuzutrauen. Viele Studien belegen, dass Frauen gute Abschlüsse haben, gut qualifiziert sind, sich dann aber eine Führungsrolle in der Wirtschaft nicht zutrauen.
Für Frauen in Führungspositionen ist es wichtig, sich der Führungsrolle bewusst zu werden, Klarheit über ihr Führungsverhalten zu erlangen und ihren individuellen Führungsstil zu finden. Hierbei helfen Traineeprogramme, aber auch Arbeitgeber, die die Möglichkeit bieten, mit flexiblen Arbeitszeiten Familie und Beruf mit einander zu verbinden. Wir sollten Frauen ermuntern, solche Positionen anzustreben.
Freude an der Arbeit, an den Themen, an Führungsaufgaben und Entscheidungsfreude sind nur einige von vielen Dingen, die Frauen mitbringen sollten, wenn sie sich für eine Karriere entscheiden. Lebenslanges Lernen, Fachkompetenz aufzubauen und den Blick auf seine gesteckten Ziele nicht zu vergessen, sind weitere wichtige Kriterien. Allerdings sollte die Familie bei allen Entscheidungen mit einbezogen werden, denn sie kann ein wichtiger Rückhalt sein, um sich in den führenden Wirtschaftsetagen behaupten zu können.
Moderne Unternehmen können es sich heute nicht mehr leisten, auf gut ausgebildete Frauen zu verzichten. Viele verschiedene Menschen bereichern ein Unternehmen. Ein anderer Kommunikationsstil, mehr Themenvielfalt und Offenheit verbessern die Entscheidungsqualität. Unternehmen profitieren von sehr guten Führungskräften, von Frauen und Männern.
Mitglied des Vorstandes
AXA Konzern AG
Frauen bringen andere Produktperspektiven mit ein, sie wissen, was der Markt (schließlich besteht dieser zu 50% aus Frauen) erwartet. Sie ergänzen Teams und Führungsmannschaften um vielfältige Perspektive und weibliche Attribute. Insgesamt machen sie das Unternehmen attraktiv für andere Frauen im Bewerbermarkt, die sich gerade für den nächsten Karriereschritt interessieren.
Mich überrascht, dass viele Bereiche einer Versicherung, vollends von Männern dominiert werden. Warum ist das so? Im Branchenbeirat sollten wir Konzepte und Handlungsfelder diskutieren, die hier wirkungsvoll eine Kehrtwende einläuten! Analysen zeigen, es ist kein Problem eines einzelnen Unternehmens, sondern ein Phänomen einer ganzen Branche. Deshalb sollten wir es als solches auch zusammen angehen!
Es gibt nicht die eine wichtigste Maßnahme. Es ist ein Zusammenspiel auf mehreren Ebenen und Handlungssträngen. Es gilt unter Karriere-Gesichtspunkten die Nachfolgepipeline für Frauen lückenlos attraktiv zu gestalten. Gerade nach der Elternzeit brechen uns viele talentierte Frauen weg. Wir müssen daher weiterhin die Führungslaufbahn für Frauen in der Versicherung erstrebenswert gestalten und Rahmenbedingungen schaffen, die attraktiv für Frauen sind.
Zum anderen ist es wichtig, dass die Familienverantwortung nicht zum „Frauenthema” gemacht wird und talentierte Frauen mit längeren Elternzeiten und Teilzeitstellen in ihrem Karrierepfad verlangsamt werden. Die Familienverantwortung muss zu einem Elternthema gemacht werden und Unternehmen sollten explizit die Männer ermuntern, Elternzeitmodelle zu nutzen und Familienverantwortung zu übernehmen. Erst wenn hier ein Umdenken geschieht und Verantwortung geteilt wird, sind Karrierechancen gleich verteilt.
Begrenzt euch nicht nur auf die Themen, die ihr besonders gut könnt oder die euch besonders viel Spaß machen, sondern nehmt eine breitere Perspektive ein. Setzt euch auch mit Themen und Verantwortungen auseinander, die möglicherweise den Karrieresprung auf das nächste Level erleichtern könnten. Viel zu wenige Frauen finden sich z.B. in Führungspositionen in Finanzressorts oder in der IT. Wer zu lange auf seiner „Lieblingsposition” verharrt ohne den ambitionierten Blick auf eine nächste Chance zu richten, gerät schnell in eine „Expertensackgasse”. Vernetzung innerhalb und außerhalb der Organisation helfen, neue Perspektiven für den eigenen Möglichkeitsraum zu entwickeln.
Mitglied des Vorstandes
R+V Versicherung AG
Im Branchenbeirat "Frauen in Führung" möchte ich an einem offenen Austausch über zielführende Maßnahmen teilnehmen, mit denen wir den Kulturwandel in den Köpfen aller Beteiligten nachhaltig verankern können. Gemischte Führungsteams sollten selbstverständlich sein.
Hier sehe ich drei Kernthemen: Als erstes sind es flexible Rahmenbedingungen und diese müssen auch gelebt werden. Instrumente wie Führen in Teilzeit oder Sabbaticals dürfen nicht nur auf dem Papier existieren. Zweitens ist es die Identifikation und Förderung von geeigneten Kandidatinnen. Die Unterstützung auf ihrem Weg ist eine Aufgabe, an der wir uns als Führungskräfte messen lassen sollten. Als drittes ist es der Beitrag der Frauen an der Gestaltung ihrer Karriere.
Do:
Relevante und sichtbare Ergebnisbeiträge und diese auch kommunizieren und multiplizieren.
Eigene Entwicklungsvorstellungen äußern – und nicht nur einmal.
Don't:
Rückschläge positiv verarbeiten.
Nicht darauf zu warten, dass man gefragt wird.
Das hängt natürlich überwiegend von der einzelnen Persönlichkeit ab. Die Bereitschaft zum Dialog und Ausrichtung Beziehungen zu pflegen, tragen häufig dazu bei, dass Frauen in Matrix-Strukturen, bei teamübergreifenden Projekten und in der Führung virtueller Teams nicht nur Ergebnisse, sondern auch Entwicklungen sichern.
Mitglied des Vorstandes
ARAG SE
Karrieren sind das Ergebnis aus Kompetenz und einer guten Dosis Glück. Hinter dem zweiten Erfolgsfaktor Glück stehen oft die Gelegenheiten, die durch unterstützende soziale Netzwerke zustande kommen.
Die Erfahrung zeigt, dass Vielfalt meistens noch mehr Vielfalt nach sich zieht. Ich sehe es als meine Verantwortung, potenzialstarken Frauen aufzuzeigen, dass es für sie heute mehr denn je möglich ist, mit „Will and Skill“ alles zu erreichen, was ihnen wichtig ist.
Es heißt so oft: Karrieren sind das Ergebnis aus Kompetenz und einer guten Dosis Glück. Hinter dem zweiten Erfolgsfaktor Glück stehen oft die Gelegenheiten, die durch unterstützende soziale Netzwerke zustande kommen. Seit jeher öffneten sich Fenster, weil ein Förderer oder Mentor sich für jemanden ausspricht oder für den entscheidenden Vertrauensvorschuss sorgt. Weibliche Potenzialträger müssen die Fühler nach einem unterstützenden Umfeld genauso ausstrecken können wie ihre männlichen Kollegen. Rein zufällig steht niemand einfach so am richtigen Ort zur richtigen Zeit.
Ich erlebe häufig, dass wir Frauen neue Aufgaben weniger spielerisch und sportlich angehen. Wir sollten uns (auch) einfach herausnehmen, tief auf unser Können zu vertrauen und mit Neugier einfach loszulegen – ohne zu viel Zögern, Reflektion und Ernsthaftigkeit. Was würden wir an Energie einsparen und dabei die erlebte Leichtigkeit auch noch ausstrahlen!
Mitglied des Vorstandes
Concordia Versicherungs-Gesellschaft auf Gegenseitigkeit
Ich freue mich, als Mitglied des Beirats einen Beitrag zu „Frauen in Führung“ zu leisten und möchte gerne meine eigenen Erfahrungen einbringen und „Flagge zeigen“. Zusammen mit weiteren Unterstützern hoffe ich, den Beirat weiterzuentwickeln und Teil eines starken Netzwerks zu sein.
Ich freue mich, als Mitglied des Beirats einen Beitrag zu „Frauen in Führung“ zu leisten und möchte gerne meine eigenen Erfahrungen einbringen und letztlich „Flagge zeigen“. Zusammen mit weiteren Unterstützern dieses wichtigen Themas hoffe ich, den Beirat weiterzuentwickeln und Teil eines starken Netzwerks zu sein.
Ich freue mich auf einen konstruktiven und spannenden Austausch zu „Frauen in Führung“ und erhoffe mir neue Impulse in Form von Veranstaltungen, Publikationen und weiteren Formaten. Spaß sollte dabei natürlich auch eine Rolle spielen.
Die wichtigste Maßnahme ist meines Erachtens nach die Schaffung von Role Models von Frauen in Führungsverantwortung. Wenn mehr Frauen Führungsrollen einnehmen, wird ein anderes Selbstverständnis erzeugt und ambitionierten Frauen wird vorgelebt, dass Frauen in Führung elementar für den Unternehmenserfolg sind, nicht nur in Bezug auf das Unternehmensergebnis, sondern auch Erfolgsfaktoren wie Recruiting und das Halten sowie Entwickeln von Talenten. Zudem zeigen erfolgreiche Frauen in Führungspositionen, dass diese besondere Verantwortung auch in sich ändernden Lebensphasen funktionieren kann und letztlich auch Spaß macht. Denn Führung ist auch immer mit Einfluss und Gestaltungsspielraum verbunden.
Im Grunde sind es mehrere Tipps, die ich geben möchte, auch wenn das die Frage nicht zu 100% beantwortet:
Bereichsleiterin Kraftfahrt Schaden
Provinzial Versicherung AG
Es muss noch selbstverständlicher werden, dass Frauen in Führungspositionen auf allen Ebenen vertreten sind. Diesem Ziel dient meine Mitarbeit im Branchenbeirat, verbunden mit der Hoffnung, die Bedingungen der Frauen und Mütter in Führungspositionen stetig zu verbessern.
Geht nicht, gibt´s nicht.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie immer noch einen hohen Stellenwert hat. Zudem muss das Selbstbewusstsein der Frauen gestärkt werden, sich für Führungsaufgaben zu interessieren und diesen Anspruch auch deutlich zu machen.
Frauen verfügen oft über ein größeres Maß an Empathie, gehen deshalb stärker auf die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ein, spüren Defizite im menschlichen Bereich eher auf und sprechen Vorfälle direkter an. In Gruppensituationen achten sie vermehrt darauf, auch ruhigere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ins Gespräch einzubeziehen. Frauen verfügen über einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und über großes Organisationsgeschick.
Mitglied des Vorstandes
HUK-COBURG Versicherungsgruppe
Im Sport würde man sagen: „Es gibt keine jungen oder alten, es gibt nur gute oder schlechte Spieler.“ Wir sollten aufhören, bei Führung zu kategorisieren (z.B. in „Männer“/“Frauen“, „Herkunft“, „jung/“alt“,… ), weil wir damit vorhandene Vorurteile unbewusst weiter zementieren. Und stattdessen lieber über relevante Kategorien sprechen, wie z.B. gutes vs. dysfunktionales Verhalten, das echte Chancengleichheit in allen Lebensbereichen befördert oder eben ihr im Wege steht.
Chancengleichheit & Inspiration: Wir müssen es im Allgemeinen schaffen, dass angehende Führungskräfte, egal welchen Geschlechts, welchen Alters oder welcher Herkunft, Vertrauen in die eigene Qualität haben und aus der richtigen Motivation heraus Führungsaufgaben übernehmen können und möchten. Führung ist nicht einfach ein Karriereschritt, Führung muss Spaß machen, die Lust auf Führung aus einer intrinsischen Motivation heraus entstehen. Wenn dann das Management noch Talente vorurteilsfrei erkennt und fördert, sind wir auf einem richtigen Weg.
Es gibt in jeder Karriere Vorbilder, negativ und positiv. Davon etwas mitzunehmen und daraus zu lernen, ist eine Voraussetzung für jede Karriere, ob in Führung oder in der Fachlichkeit. – Das Thema ist also sehr individuell. Wenn ich daher einen Tipp hätte, dann den, das Thema mit skandinavischer Leichtigkeit ernst zu nehmen.
Im Sport würde man sagen: „Es gibt keine jungen oder alten Spieler, es gibt nur gute oder schlechte Spieler.“ Das lässt sich auf Führung übertragen. Wir sollten aufhören, zu kategorisieren (z.B. in „Männer“/“Frauen“, „Herkunft“, „jung/“alt“,… ), weil wir damit vorhandene Vorurteile unbewusst ja weiter zementieren.
Und stattdessen lieber über relevante Kategorien sprechen, wie z.B. gutes vs. dysfunktionales Verhalten, das echte Chancengleichheit in allen Lebensbereichen befördert oder eben ihr im Wege steht.
Mitglied der Vorstände
SIGNAL IDUNA Gruppe
Nur wenn Unternehmen das Thema Diversität und Management zu einem gleichwertigen Geschäftsziel machen und in ihre Gesamtstrategie einbetten, ändert sich etwas.
Um Frauen in Führungspositionen zu bringen, reichen „ein paar Einzelmaßnahmen“ nicht aus. Der Gedanke, dass man als Unternehmen nur einige Schalter umlegen muss und dann läuft das mit der Frauenförderung von alleine, ist meiner Ansicht nach falsch. Nur wenn Unternehmen das Thema Diversität und Management zu einem gleichwertigen Geschäftsziel machen und in ihre Gesamtstrategie einbetten, ändert sich etwas. Die Belohung ist, dass diese Unternehmen dann nicht nur diverser sind, sondern auch erfolgreicher werden.
Einfach machen! Nicht so viel darüber nachdenken, was in bestimmten Situationen erwartet wird und wie man sich als Frau verhalten soll. Dem eigenen Gespür vertrauen und sich Unterstützer/innen oder Sparringpartner/innen für wichtige Projekte suchen. Ein breites Networking hat mir dabei immer geholfen.
Diversität ist eine Chance, um festgefahrene Prozesse und Strukturen aufzubrechen – im eigenen Unternehmen genauso wie in unserer Branche. Denn in diversen Teams und mit diversen Führungsstrukturen werden neue Sichtweisen und Argumente in die Diskussion eingebracht und bestehende Rituale und Strukturen hinterfragt. Das ist machmal anstrengend. Aber am Ende erzielt man bessere Ergebnisse – für die Kunden genauso wie für die Mitarbeitenden.
Co-Lead Human Resources & Unternehmenskommunikation
NÜRNBERGER Versicherung
Es wirkt sich positiv auf das Thema Gleichbehandlung aus, wenn Frauen in Managementpositionen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gut meistern und darüber sprechen – auch über die Dinge, die vielleicht mal nicht so gut funktionieren. Denn dass das nicht immer ein Kinderspiel ist und man regelmäßig an seine Grenzen kommt, darf man ruhig zugeben – das trägt auch zu einer gesunden Fehlerkultur bei.
Sich was zutrauen. Und wenn man da zweifelt, muss man sich einen Mentor/eine Mentorin suchen, der/die einen stärkt. Und ja, ins kalte Wasser springen erhöht definitiv die Lernkurve. Bei meinem Karriereschritt von der Teamleiterin ins mittlere Management war ich hochschwanger mit meinem ersten Kind und ich hatte keine Ahnung, was mich erwartet – weder im beruflichen noch im privaten Kontext. Aber ich habe an mich geglaubt, hatte den starken Willen beides zu schaffen. Und das ging aber leichter, weil ich entsprechende Fürsprecher und Unterstützer hatte: meinen Mann, von dem ich wusste, dass er die gleiche Verantwortung für unsere Familie übernehmen wird wie ich, Freundinnen, die den Weg als Working Mom schon vor mir gegangen sind, Kolleginnen, Kollegen und Chefs, die an mich geglaubt haben.
Vielfalt bringt bessere Entscheidungen, weil Dinge aus unterschiedlichen Persepktiven betrachtet werden. Blinde Flecken können besser vermieden werden. Am Ende ist man als Unternehmen mit diversen Teams erfolgreicher weil effizienter, wenn die Entscheidungen fundierter getroffen wurden und weniger Anpassungen brauchen, wenn man ein kundenorientierteres Produkt entworfen hat, weil man mehrere Perspektiven einbezogen hat, die auch der Kundengruppe entsprechen. Ich arbeite gerade in einem Co-Leading-Modell und teile mir die Position als HR-Leitung mit einer Kollegin. Wir sind uns in vielen Dingen sehr ähnlich und verstehen uns blind, aber in einigen Punkten unterscheiden wir uns auch, haben verschiedene Stärken und Schwächen. Damit ergänzen wir uns wunderbar und treffen definitiv bessere Entscheidungen. Und die dauern aber deswegen nicht länger, was viele bei einem Co-Leading-Modell unterstellen. Wir sind immer gut abgestimmt, wissen aber auch, wo wir alleine Entscheidungen treffen können.
Mitglied des Vorstandes
Versicherungskammer Bayern
Nur bei aktivem Engagement von Frauen, die sich bereits in Führungspositionen befinden, sind weitere Anstöße und positive Beispiele zur Förderung leistungsbereiten weiblichen Führungskräftenachwuchses zu erwarten.
Unbedingte Bereitschaft der Unternehmen den erforderlichen „Kulturwandel“ zu fördern und nachhaltig zu leben. Zu einer entsprechenden Unternehmenskultur gehören hierauf ausgerichtete Unternehmensleitbilder, innovative Formen der Zusammenarbeit, gute Betreuungsmodelle sowie moderne/flexible Arbeitszeit, Vergütungs- und Karrieremodelle.
Zutrauen zu sich selbst zu haben, Leistung und Einsatzbereitschaft sowie eigene Persönlichkeit zeigen, eigene Meinung klar vertreten, Verantwortung übernehmen, Eigeninitiative ergreifen und nicht auf „Angebote“ warten.
→ Die Balance und das Zusammenwirken von Männern und Frauen erzielen eine höhere Wertschöpfung und tragen damit zur Stärkung der Wettbewerbsposition sowie der Innovationskraft der Unternehmen bei.
Mitglied des Vorstandes
Talanx AG
Wir sind in der Branche leider noch weit davon entfernt, ein ausgeglichenes Verhältnis von Männern und Frauen in Führungspositionen ausweisen zu können. Ich erhoffe mir von der Arbeit im Branchenbeirat, wirksame Impulse setzen zu können, um das zu ändern.
Wir sind in der Branche leider noch weit davon entfernt, ein ausgeglichenes Verhältnis von Männern und Frauen in Führungspositionen ausweisen zu können. Ich erhoffe mir von der Arbeit im Branchenbeirat, wirksame Impulse setzen zu können, um das zu ändern.
Meiner Meinung nach ist ein nachhaltiger Kulturwandel erforderlich, um mehr Frauen in Führungspositionen zu bekommen. Meine Erfahrung ist, dass viele Frauen davor zurückschrecken, sich in Positionen zu begeben, in denen sie nicht mehr sach- und lösungsorientiert in Teams arbeiten, sondern das Ego des Einzelnen allzu häufig im Mittelpunkt steht. Darüber hinaus sind Frauen oft nicht bereit, ihr Privatleben für eine Führungsrolle aufzugeben oder zumindest stark einzuschränken. Objektiv wäre das natürlich auch nicht erforderlich. Die Realität sieht allerdings oftmals noch anders aus.
Netzwerken, die eigene Ambition benennen sowie Leistung und Verlässlichkeit zeigen.
Außer denen, die auch Männer mitbringen? Frauen führen oft intuitiv, so wie es die moderne Vorstellung von Führung erfordert. Es fällt Ihnen häufig leicht, andere zu befähigen und ihnen unterstützend zur Seite zu stehen. Sie sind oft empathisch und spüren Konflikte teilweise bereits, bevor sie eskalieren.
Zum einen können wir auf Frauen in Führungspositionen allein mit Hinblick auf den demographischen Wandel überhaupt nicht verzichten. Darüber hinaus belegen Studien die höhere Leistungsfähigkeit von divers aufgestellten Hochleistungsteams. Die weibliche Perspektive ist eine Perspektive, die in reinen Männerteams schlichtweg unberücksichtigt bleibt, in der heterogenen Gesellschaft unserer Kundinnen und Kunden, aber höchst relevant ist. Und letztlich erwarten junge Talente schlichtweg diverse Führungsteams bei ihren Arbeitgebern und Arbeitgeberinnen.
Vorstandsvorsitzende/CEO
ELEMENT Insurance AG
Wenn viele Unterschiedlichkeiten in einem Team zusammenkommen und die Offenheit besteht, diese zuzulassen, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass das Team hoch produktiv arbeitet und eine Vielzahl kreativer, innovativer Lösungen entwickelt.
Positionen und Beförderungen konsequent leistungsorientiert zu besetzen bzw. zu entscheiden. Welche Wirkung hat die Person im Unternehmen entfaltet, welche konkreten Ergebnisse erreicht? Meiner Erfahrung nach, erreicht man damit häufig „Frauenquoten“, die deutlich über der statischen Grundverteilung von Frauen in einem bestimmten Tätigkeitsfeld liegen.
Zurückhaltung ist fehl am Platz!
Unterschiedlichkeit in welcher Form auch immer bedeutet unterschiedliche Erfahrungen, Sichtweisen, Emotionen, Farben, Ideen. Wenn viele Unterschiedlichkeiten in einem Team zusammenkommen und die Offenheit besteht, diese zuzulassen, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass das Team hoch produktiv arbeitet und eine Vielzahl kreativer, innovativer Lösungen entwickelt.
Vorsitzende des Vorstandes
ADAC Versicherung AG
Mehr Frauen für Führung zu gewinnen, ist ein Prozess der vielfältige und kontinuierliche Anstrengungen erfordert.
Mehr Frauen für Führung zu gewinnen, ist ein Prozess der vielfältige und kontinuierliche Anstrengungen erfordert. Entscheidend sind aus meiner Sicht weibliche Vorbilder, Talentförderung und die aktive Suche in Besetzungsverfahren. Nur vielfältig besetzte Führungsgremien sorgen für Leistungsexzellenz.
Mitglied der Vorstände
Volkswohl Bund Lebensvesicherung a.G.
Aus meiner Sicht ist die wichtigste Maßnahme, um mehr Frauen für Führung zu gewinnen, die Schaffung von strukturellen Rahmenbedingungen, die es Müttern und Vätern ermöglichen, Beruf und Familie besser zu vereinbaren.
Aus meiner Sicht ist die wichtigste Maßnahme die Schaffung von strukturellen Rahmen-bedingungen. Dazu gehören flexible Arbeitszeiten, Kita-Angebote und Ferienbetreuung, die es Müttern und Vätern ermöglichen, Beruf und Familie besser zu vereinbaren. Zudem sollte auch die Akzeptanz gegenüber Elternzeit und Teilzeitmodellen für Männer erhöht werden. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, dass Frauen sich nicht zwischen Karriere und Familie entscheiden müssen, sondern beides erfolgreich miteinander vereinbaren können. Persönlich habe ich sehr davon profitiert, dass mein Unternehmen diese unterstützenden Rahmenbedingungen bietet.
Mehr Diversity bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Unternehmen, die Vielfalt fördern, profitieren von unterschiedlichen Perspektiven und Ideen, was zu innovativeren Lösungen und einer besseren Entscheidungsfindung führt. Zudem wird das Arbeitsumfeld attraktiver und offener, was die Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung erhöht. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass diverse Teams kreativer und leistungsfähiger sind. Sie bringen eine Vielzahl von Erfahrungen und Blickwinkeln ein, die es ermöglichen, auf die vielfältigen Bedürfnisse unserer Kunden und Vertriebspartner sowie auf unterschiedlichste Anforderungen in Projekten besser einzugehen und somit auch den Geschäftserfolg nachhaltig zu steigern.
Head of HR Germany
Swiss Re Europe S.A., Niederlassung Deutschland
Mein ultimativer Karrieretipp ist aktiv für sich selbst und seine Leistungen einzutreten. Gleichzeitig ist es wichtig ein Netzwerk aufzubauen und sich gezielt Mentoren und Vorbilder zu suchen.
Führungskräfte können Kultur und Mindset in einem Unternehmen positiv beeinflussen, indem sie klare Werte, Inclusion und Visionen vorleben. Wichtig dabei ist eine offene und transparente Kommunikation zu fördern für erhöhte Akzeptanz und Engagement der Kollegen. Als persönliches Beispiel möchte ich erwähnen, dass wir in der Swiss Re mit "take accountability, drive simplicity und decide at speed" Verhaltensweisen etabliert haben und systematisch versuchen, diese im Mindset zu verankern. Und Führungskräfte ermutigen, fördern und fordern durch "walk the talk" im daily doing die Mitarbeiter diese ebenfalls anzuwenden.
Oftmals haben wir mehr Frauen in unteren Ebenen als in oberen Ebenen. Daher ist es wichtig, flexible Karriereentwicklungsangebote zu etablieren, um vor allem Frauen frühzeitig positiv in ihrer Weiterentwicklung zu motivieren, zu fördern und zu stärken und somit mittelfristig ihre Sichtbarkeit in Führungsrollen zu erhöhen.
Mein ultimativer Karrieretipp ist aktiv für sich selbst und seine Leistungen einzutreten. Gleichzeitig ist es wichtig, ein Netzwerk aufzubauen und sich gezielt Mentoren und Vorbilder zu suchen, die einen unterstützen und inspirieren, seine Karriereziele zu erreichen.
Diversity und Inclusion gehen Hand in Hand und gehen über Gender hinaus. Mehr Diversity im Unternehmen bringt frische Ideen und kreative Lösungen hervor, weil verschiedene Perspektiven aufeinandertreffen und somit Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden. In unserer Branche ermöglicht eine diverse Belegschaft auch ein besseres Verständnis und eine gezieltere Ansprache verschiedener Kundengruppen, wodurch maßgeschneiderte Produkte entwickelt werden und somit auch die Kundenbindung erhöht wird.
Leiterin Abteilung Recht
LVM Versicherungen
Ein Verhalten, mit dem ein vermeintlich „ideales“ bzw. „erwartetes“ Rollenbild erfüllt werden soll, das jedoch nicht der eigenen Persönlichkeit entspricht und nicht die eigenen Stärken erkennt und entfalten lässt, kann aus meiner Sicht auf Dauer nicht erfolgreich sein.
Bei der Besetzung von Führungspositionen sollte das Geschlecht eigentlich gar kein Kriterium sein. Geschlechtervielfalt in Führungsteams sollte schon heute eine Selbstverständlichkeit sein. Denn divers besetzte Führungsteams leisten bessere und nachhaltigere Arbeit, davon bin ich überzeugt – aufgrund von mehr Perspektivenvielfalt, unterschiedlich ausgeprägter Stärken sowie verschiedener Denk- und Herangehensweisen.
Ich erhoffe mir vom Austausch und Netzwerken im Beirat wertvolle Impulse und Inspiration, um das Ziel, mehr Geschlechtervielfalt in Führungsteams zu erreichen, gemeinsam weiter voranbringen zu können.
Frauen zu stärken und damit für Führungspositionen zu motivieren, ist – neben der Schaffung passender Rahmenbedingungen – einer der wichtigsten Schritte auf dem Weg hin zu mehr Geschlechtervielfalt in Führungsteams. Netzwerke spielen in diesem Zusammenhang eine bedeutende Rolle, da sie wichtige Impulse und Inspiration geben, Vorbilder aufzeigen und so eine Menge bewirken können.
Auch wenn es etwas „abgenutzt“ klingen mag: authentisch sein und die eigenen Stärken stärken.
Ein Verhalten, mit dem ein vermeintlich „ideales“ bzw. „erwartetes“ Rollenbild erfüllt werden soll, das jedoch nicht der eigenen Persönlichkeit entspricht und nicht die eigenen Stärken erkennt und entfalten lässt, kann aus meiner Sicht auf Dauer nicht erfolgreich sein. Nur wenn wir uns unserer Stärken bewusst sind bzw. werden, wenn wir authentisch sind und handeln, können wir langfristig mit Freude und Begeisterung unsere Arbeit erfüllen und uns so aktiv für die Sache ein- und unsere Unternehmen voranbringen. Angebote wie Führungskräftecoaching, Mentoringprogramme und Netzwerke können eine wichtige Unterstützung auf diesem Weg leisten.
Bereichsleiterin
R+V Allgemeine Versicherung AG
Zitat folgt
Statement folgt
Mitglied des Vorstandes
ERGO Versicherung AG
Frauen bringen die gleichen Stärken für Führungspositionen mit wie Männer! Daher ist es auch völlig unlogisch, dass es immer noch weniger Frauen in Führung gibt als Männer.
Werft Euren Hut in den Ring und sprecht aus, was ihr könnt – keine falsche Zurückhaltung. Erzählt Personen, die Euch bei einem Karriereschritt behilflich sein können, von Euren Ambitionen. Wichtig ist, dass man an Euch denkt, wenn es eine Opportunität gibt. Dafür ist natürlich auch eine generelle Visibilität hilfreich – auch hier keine falsche Zurückhaltung. Präsentiert Eure Ergebnisse/Erfolge und lasst die Entscheider wissen, dass ihr für den Erfolg gesorgt habt.
Genau die gleichen wie Männer! Daher ist es auch völlig unlogisch, dass es immer noch weniger Frauen in Führung gibt als Männer.
Diversity bedeutet, dass sich Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Ausbildungen, Meinungen, Herkünften, Erfahrungen etc. mit ein- und derselben Frage befassen und schließlich ein gemeinsam getragenes Ergebnis liefern. Unsere Kunden und unsere Gesellschaft bilden genauso unterschiedliche Hintergründe, Ausbildungen, Meinungen etc. ab – insofern wäre es doch fatal, wenn wir Lösungen anbieten, die nur von einer eindimensionalen Gruppe von Menschen entwickelt wurde. Ich bin davon überzeugt, dass Vielfalt zu besseren Lösungen führt.
Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen (AGV)
Geschäftsführerin
Rechtsanwältin (Syndikusrechtsanwältin)
Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen (AGV)
Diplom-Volkswirtin